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26. Langenloiser Staudentage

Vorne von links: Dir. Franz Fuger, DI James Hitchmough, Doris Minich, Christian Kreß, DI Reinhard Oberleitner, Björn Scheffler, DI Karl Hillebrand

Hinten von links: DI Axel Heinrich, Eva Bauer, Stefan Kastenhofer, Dr. Albrecht Ziburski

Um moderne Staudenpflanzungen im städtischen Bereich drehten sich drei Vortragsthemen der heurigen 26. Staudentage in Langenlois. Wie sich stabile Pflanzungen in niederschlagsreichen Gebieten etablieren lassen und dann auch wichtige Funktionen wie Kühlung und während der Sommermonate oder Steigerung der Bodenaktivität übernehmen können, darüber referierte DI Axel Heinrich von der Hochschule Wädenswil (Schweiz). Ähnliche Ziele verfolgt DI Karl Hillebrand als Berater für die Grünflächen der Gemeinde Bad Deutsch Altenburg in Niederösterreich. Auch hier werden bisher vegetationsfreie Baumscheiben mit Pflanzen aufgewertet. Allerdings unter den meist sehr trockenen Bedingungen die im Osten Österreichs herrschen. Hier bedient man sich mediterraner Pflanzen und sogenannter Garriques (Zwergstrauchheiden), die dem Gemeindegrün mit ihren frostverträglichen Yuccas und Hanfpalmen ein spezielles Flair verleihen.

Einen interessanten Vortrag über das Spannungsfeld zwischen Ökologie und Funktionalität von Wiesenansaaten lieferte James Hitchmough von der Universität Sheffield. Als Landschaftsplaner im urbanen Raum bedient er sich nicht nur der anstammenden Wiesenflora, sondern kombiniert ergänzende Farben und Strukturen mit Pflanzen aus unterschiedlichsten Regionen der Erde um den Bedürfnissen nach Erlebnis und Farbe gerecht zu werden.

Weiters berichtete DI Jürgen Knickmann über Sichtungsergebnisse bei Gartenbambussen, DI Reinhard Oberleitner brachte ein umfassendes Porträt der Gattung Iris und Dr. Albrecht Ziburski stellte seinen prachtvollen Besuchsgarten Moorriem im norddeutschen Elsfleth vor.

Abgerundet wurde das Programm von einem Reisebericht von Christian Kreß, Initiator der Langenloiser Staudentage und Staudengärtner. Auf der Suche nach neuen Pflanzen hatte er sich in den Iran begeben und stellte dem Publikum dieses kulturell und landschaftlich faszinierende Land vor.